Bildungsziele Ausblick

Leitsatz: „Menschen bilden bedeutet nicht, ein Gefäß zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen.“
Aristophanes
Die inhaltlichen Schwerpunkte des Weiterbildungszentrums Ausblick liegen in den Fachgebieten Solutionmanagement, Kreative Kompetenz, Selbstmanagement und Resilienzförderung. Ziel aller Weiterbildungsmaßnahmen in diesen Themenfeldern ist die nachhaltige Stärkung der Kompetenzen zum Kreativen Denken, zur Lösungsfindung, zum eigenständigen Erreichen von Zielen sowie zum besseren Umgang mit Schwierigkeiten und Herausforderungen im beruflichen und persönlichen Leben. Die Eigenständigkeit und Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden wird in allen Aspekten der Weiterbildung gefördert. Neue berufliche Perspektiven zu schaffen, bedeutet immer auch eine Perspektive für ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.

Der  handlungswirksame Praxistransfer steht im Fokus für nachhaltige Lerneffekte:
In jedem Seminar sind an die Fragestellungen der Teilnehmenden angepasste Praxisübungen zum vorbereitenden und unterstützenden Praxistransfer ein wichtiger Bestandteil, der einen Anteil von mindestens 35% der Lernzeit einnimmt. Ein konkreter Praxishandlungsplan, der dazu dient, wesentliche Erkenntnisse in die tägliche Praxis umzusetzen, wird im Rahmen der Weiterbildung von den Teilnehmenden erarbeitet. Innerhalb des Lernprozesses wird neben der fachlichen Handhabung einer Methode oder Technik zudem ein Überblick über sinnvolle Einsatzorte, Möglichkeiten und Grenzen dieser Methodik vermittelt, um so einen verantwortungsvollen und handlungswirksamen Praxistransfer zu gewährleisten.
Der Praxistransfer wird im Seminar zusätzlich durch zahlreiche Anknüpfungen an die Lebenswirklichkeit der Teilnehmenden nachhaltig unterstützt. Alle vorgestellten und eingeübten Methoden können im beruflichen Alltag unkompliziert angewendet werden. Für die Stärkung des Praxistransfers werden im Seminar Transferpatenschaften unter den Teilnehmenden angeregt.

Vorabkommunikation zur passgenauen Abstimmung der konkreten Lerninhalte mit den Teilnehmenden:
Im Rahmen der Anmeldebestätigung werden bereits vorab die Erwartungen und Lernziele der einzelnen Teilnehmenden schriftlich  erfasst und angemessen berücksichtigt.

Methodenwahl:
Trainingstools werden nach den Gesichtspunkten der Lerneffizienz sowie der Gewährleistung der Nachhaltigkeit der Lernziele kontextsensitiv und differenziert ausgewählt. Ein abwechslungsreicher und gehaltvoller Methodenmix aus Wissensinput, Arbeitsaufgaben, Gruppenübungen, Partnerarbeiten, Reflexionsaufgaben, Diskussionen, Exkursionen und Rollenspielen unterstützt den individuellen Lernprozess. Der Praxisanteil in den Seminaren liegt bei mindestens 50% der Seminarzeit.

Ausgewogene Ansprache von kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernzielen:
Kognitive Lernziele dienen dazu, dass die Teilnehmenden Sachverhalte verstehen und behalten und damit für das Verständnis von komplexen Zusammenhängen sowie zur Steuerung von Handlungen zur Verfügung stehen. Affektive Lernziele sollen die intrinsische Motivation für konstruktive Veränderung wecken sowie Interesse und eine positive innere Einstellung bei den Teilnehmenden zum Thema bewirken. Psychomotorische Lernziele bewirken die Beherrschung von Bewegungsabläufen und stellen die zweckmäßige Handhabung von Tools sicher. Kognitive, affektive und psychomotorische Lernziele werden in allen Weiterbildungen für einen maximalen Lernerfolg ausgewogen angesprochen.

Berücksichtigung und Einbindung verschiedener Lerntypen und Lernstile:
In der Vermittlung der Seminarziele werden die verschiedenen Lerntypen berücksichtigt. Damit geht eine Differenzierung in den Vermittlungsmethoden einher. Visuelle, akustische und haptische Inputs werden den jeweiligen Lernzielen entsprechend angemessen eingesetzt und stellen die Basis für einen ganzheitlichen Lern- und Erfahrungsansatz dar.

Bereitstellung eines Lernservices zur Erleichterung des Praxistransfers:
In jedem Seminar erhalten die Teilnehmenden ein umfangreiches, farbiges Handout sowie ein persönliches Lerntagebuch als Transferhilfe. Checklisten und Unterlagen zur Unterstützung der Anwendung des Gelernten im Alltag ergänzen das Handout. Alle im Seminar entstehenden Unterlagen (Copyboardtafel, Flip-Chart etc.) werden für die Teilnehmenden digital aufbereitet  und als farbiger Ausdruck und per E-Mail zur Verfügung gestellt.

Berücksichtigung von Gender Mainstreaming und Gleichstellung:
Die Erfordernisse des Gender Mainstreaming und die Grundsätze der Gleichstellung und Vielfalt (Diversity) werden in allen Bereichen der Weiterbildung angewendet. Die Regeln der wertschätzenden Kommunikation bilden die Grundlage für alle kommunikativen Prozesse.

Grundsatz der Vertraulichkeit und Schutz des geistigen Eigentums:
Alle lebensweltbezogenen Äußerungen und berufspraxisbezogenen Inputs der Teilnehmenden werden streng vertraulich behandelt. Der Schutz des geistigen Eigentums wird insbesondere in Seminaren zur Kreativen Kompetenz und zum Solutionmanagement durch geeignete Methoden sichergestellt.

Datenschutz:
Die Einhaltung von datenschutzrelevanten Aspekten in der IT-Verwaltung und der Handhabung personenbezogener Daten sowie in allen Kommunikations- und Geschäftsprozessen ist gegeben.